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Die Grundhaltung der Zahnbürste ist halb auf dem Zahn, halb auf dem Zahnfleisch (halb rot, halb weiß). Die Borsten zeigen mit etwa 45° zur Zahnachse, im Oberkiefer schräg nach oben, im Unterkiefer schräg nach unten. So wird die Problemzone — die Rot-Weiß-Grenze oder der Zahnfleischrand — am besten erreicht.

Die Zahnreinigung wird unter sanftem (!) Druck mit kleinen, auf der Stelle rüttelnden Bewegungen ausgeführt, damit die Borstenspitzen in die Zahnzwischenräume und in die flache Vertiefung am Zahnfleischrand eindringen können.

Mit großen Wisch- oder Kreisbewegungen ist dagegen nur eine oberflächliche Reinigung möglich.

Es ist wichtig, sich eine systematische Putzreihenfolge anzugewöhnen, beispielsweise im Oberkiefer zuerst die Kauflächen, dann die Außenflächen, dann die Innenflächen der Zähne, gefolgt von derselben Reihenfolge im Unterkiefer, immer Zahn für Zahn. Nur so kann man sichergehen, nicht gewohnheitsmäßig einige Zähne zu vergessen.

Mit der Bass-Technik kann man in drei Minuten allen Zahnbelag restlos entfernen. Diese Zeit sollte möglichst nicht unterschritten werden.

Wir empfehlen, nur Kurzkopfzahnbürsten mit weichen bis mittelharten Borsten zu verwenden und die Bürsten nicht länger als 8 Wochen zu benutzen.

Die Benutzung von Zahnseide sollte unbedingt in der Praxis durch geschulte Fachkräfte demonstriert werden, weil man mit falscher Zahnseidebenutzung durchaus auch Zahnschäden verursachen kann.